{"id":3469,"date":"2016-03-31T05:36:06","date_gmt":"2016-03-31T05:36:06","guid":{"rendered":"https:\/\/mugwortborn.com\/project\/episode-one-leaving-home\/"},"modified":"2025-11-11T13:40:44","modified_gmt":"2025-11-11T13:40:44","slug":"episode-one-leaving-home","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/project\/episode-one-leaving-home\/","title":{"rendered":"Episode 1: Fort von daheim"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_post_title _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_post_title][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Mein Leben ist eine Erscheinung, eine Halluzination, eine Projektion, die noch abgeblendet werden muss. Diese Erscheinung hat einen Zeitrahmen, eine Logik, und wie die Sonne, wird sie untergehen. Je nach den Schwingungen meiner Laune kommt mir dieses Leben manchmal lang und manchmal kurz vor. Innerhalb seiner Spanne wurden Pl\u00e4ne umgesetzt und sind Pl\u00e4ne gescheitert. Nat\u00fcrlich ist das nicht nur bei mir so: alle Menschen, die ich kenne \u2013 ob ich ihnen nun pers\u00f6nlich begegnet bin oder nicht \u2013 haben ihre eigenen Erscheinungen ihrer sogenannten Leben. In der Halluzination meines Lebens wei\u00df ich um John Lennon, dem ich nie begegnete und der einen Einfluss auf mich hatte. W\u00e4re ich ein Schmetterling gewesen, h\u00e4tte ich niemals von ihm geh\u00f6rt. In der Halluzination meines Lebens wei\u00df ich um Stalin, den ich nie getroffen habe und der keinen Einfluss auf mich hatte. Stalin ist mir v\u00f6llig egal.<\/p>\n<div id=\"attachment_105\" style=\"width: 301px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-105\" class=\"size-medium wp-image-105\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/83573355-291x300.jpg\" alt=\"A great creator of the illusion of words\" width=\"291\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/83573355-291x300.jpg 291w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/83573355-768x791.jpg 768w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/83573355.jpg 994w\" sizes=\"(max-width: 291px) 100vw, 291px\" \/><p id=\"caption-attachment-105\" class=\"wp-caption-text\">Ein gro\u00dfartiger Sch\u00f6pfer der Illusion von Worten<\/p><\/div>\n<p>Von den Menschen, denen ich tats\u00e4chlich begegnet bin, kenne ich einige schon mein ganzes scheinbares Leben lang, andere erst seit kurzem. Manche leben noch, andere sind schon tot. Manche waren vollkommen unbedeutend und manche bedeuten mir sehr viel. Ich habe mit unz\u00e4hligen Indern im Zug gesessen, mit ihnen Proviant und Gespr\u00e4che geteilt, deren Namen meinem Ged\u00e4chtnis entfallen sind. Ich diskutierte in Boston \u00fcber einer Tasse Tee den Dharma mit einem, von dem ich nicht wusste, dass es Allen Ginsberg war, und so vers\u00e4umte, mit einem gro\u00dfen Sch\u00f6pfer der Illusion von Worten \u00fcber Poesie zu diskutieren. Ich traf die allersch\u00f6nste K\u00f6nigin der Dominas, Whitney Ward, die mir ihr Verlie\u00df zeigte und sp\u00e4ter an einer Feuer Puja mit mir teilnahm. Und ich bin dem dritten K\u00f6nig von Bhutan, Seiner Majest\u00e4t K\u00f6nig Jigme Dorji Wangchuk, begegnet, der mich, als ich ein Kind war, hoch hob und mich auf seinen Schultern umhertrug. Ich kann mich noch an den Zigarettengeruch in seinem Haar erinnern.<\/p>\n<div id=\"attachment_104\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-104\" class=\"wp-image-104 size-medium\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/439px-Jigme_Dorji_Wangchuck-220x300.jpg\" alt=\"439px-Jigme_Dorji_Wangchuck\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/439px-Jigme_Dorji_Wangchuck-220x300.jpg 220w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/439px-Jigme_Dorji_Wangchuck.jpg 439w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><p id=\"caption-attachment-104\" class=\"wp-caption-text\">Seine Majest\u00e4t Jigme Dorji Wangchuck, der dritte K\u00f6nig von Bhutan<\/p><\/div>\n<p>Unter allen diesen Erscheinungen hat es so viele Ver\u00e4nderungen gegeben, so viel Tod, und auch so viele Geburten. Es gab eine Handvoll Heiraten und ziemlich viele Scheidungen. Auch ich muss mich ver\u00e4ndert haben in diesem und in allen meinen Leben. Ich muss zuvor in so vielen anderen Formen erschienen sein: als Vogel, als K\u00e4fer, als Mensch.<\/p>\n<p>Doch diese jetzige Erscheinung ist vermutlich ein bisschen zus\u00e4tzlich wertvoll, da sie den Namen von Gautama geh\u00f6rt hat und eine kindliche Bewunderung f\u00fcr das, was er zu sagen hatte, entwickelt hat. Ich bin auch einem der gr\u00f6\u00dften Wesen, das jemals in den Suppenkessel der Geschichten gefallen ist, begegnet, ein Wesen, das als Kompass aufstieg, das zum Leuchtturm meines Lebens wurde.<\/p>\n<p>Als ich ungef\u00e4hr f\u00fcnf Jahre alt war, schickte man mich fort in ein Internat. Ich war zum ersten Mal alleine unter Fremden, und lebte in einem Schlafsaal. Das war eine bedeutende Ver\u00e4nderung f\u00fcr mich, da ich in einer gro\u00dfen, streng Buddhistischen Familie in Yongla, Ost-Bhutan, aufgewachsen war, umgeben von Besuchern und Dienern, Yogis mit dreadlocks, f\u00fcr die ein Bob Marley-Fan sterben w\u00fcrde, und hemmungslosen Yoginis, die so selbstsicher waren, dass sie perfekte Pr\u00e4sidentschaftskandidatinnen einer Organisation der Frauenrechtsbewegung abgegeben h\u00e4tten. Da gab es wunschlose H\u00f6hlenbewohner, die nicht begreifen konnten, warum Leute so bedacht darauf waren, die Erde umzugraben, Pfosten zu setzen und Decken zu ziehen. Es gab gleichm\u00fctige M\u00f6nche, die vermutlich noch nie mehr als 10 Rupien anger\u00fchrt hatten. Und es gab viele notgeile Gomchen<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><span>[i]<\/span><\/a>, deren Neckereien und Techtelmechtel mit den Damen mich unendlich neugierig machten, und deren Umtriebigkeit meinen Hormonen vermutlich mit auf die Spr\u00fcnge halfen.<\/p>\n<p>Im Haus meines Gro\u00dfvaters m\u00fctterlicherseits gab es in jedem Raum einen Schrein, weshalb man zum Furzen raus gehen musste. Dauernd wurden Pujas abgehalten; morgens wachte ich von dem Geruch von Rauchwerk und den Kl\u00e4ngen von Zimbeln, Glocken und Trommeln auf, die sich langsam mit den Liedern der Zikaden, Tauben und Kr\u00e4hen verwoben. Das muss der Grund sein, warum ich die <a href=\"https:\/\/www.criterion.com\/films\/784-an-autumn-afternoon\">Filme von Ozu<\/a> so sehr mag, wegen der Art, wie er den Sound einsetzt.<\/p>\n<div id=\"attachment_108\" style=\"width: 207px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-108\" class=\"wp-image-108 size-medium\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-197x300.jpg\" alt=\"Drubwang_Sonam_Zangpo\" width=\"197\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-197x300.jpg 197w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-768x1172.jpg 768w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-671x1024.jpg 671w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-1080x1648.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 197px) 100vw, 197px\" \/><p id=\"caption-attachment-108\" class=\"wp-caption-text\">Drubwang Sonam Zangpo<\/p><\/div>\n<p>Mein Gro\u00dfvater war ein Renaissance-Mensch: er war nicht nur die perfekte Verk\u00f6rperung eines Yogis, er konnte wunderbar kochen, Rauchwerk herstellen, war ein Medizinmann, ein Bildhauer und ein Architekt, der immerzu Stupas renovierte oder neu baute. Sobald ich aus der T\u00fcr trat, stie\u00df ich auf h\u00e4mmernde Schmiede, die Ritualgegenst\u00e4nde herstellten und die Luft war schwer von dem Geruch bhutanischer Farbe, die aus Rindsleder hergestellt wurde. Sogar noch heute f\u00fchle ich mich immer in meine Kindheit zur\u00fcckversetzt, wenn ich einen frisch bemalten bhutanischen Tempel betrete. Noch heute wird diese ineffiziente stinkende Farbe verwendet, dank dem diensteifrigen Bhutanischen Nationalinstitut von <em>Zorig Chusum<\/em><a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><span>[ii]<\/span><\/a>, das in diesen Zeiten, in denen es hochmoderne Farben gibt, darauf besteht, die bhutanische &#8222;Tradition&#8220; zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als der Tag meiner Abreise nahte, war das Grummeln meines Gro\u00dfvaters zu h\u00f6ren, der die Erziehung in \u00f6ffentlichen Schulen f\u00fcr reine Zeitverschwendung hielt. Er mag sogar Recht gehabt haben. Meine Gro\u00dfmutter stimmte in sein Grummeln ein. Sie sorgte sich, dass ich \u2013 zumal in einer christlichen Schule \u2013 mein Vertrauen in den Buddha und seine Lehren verlieren und anfangen k\u00f6nnte, Tiere als reines Nahrungsmittel zu betrachten. Doch ihr Grummeln war nicht laut. Ihr Grummeln war ged\u00e4mpft, zur\u00fcckhaltend und h\u00f6flich, in h\u00f6fliche Worte gekleidet, wie man \u00fcber jemanden grummelte, den man wirklich respektiert.<\/p>\n<p>Es war mein Vater, der den Befehl gegeben hatte, mich in dieses englische Internat zu schicken, und er hatte ihn nicht einmal pers\u00f6nlich mitgeteilt. Er und meine Mutter lebten in Kurseong, einer Bergstation in Darjeeling, Indien.\u00a0 Meine beiden Eltern waren zu besch\u00e4ftigt, um sich pers\u00f6nlich um mich zu k\u00fcmmern. Sie arbeiteten f\u00fcr <em>All India Radio<\/em>. Ich stand meinen Gro\u00dfeltern viel n\u00e4her, doch kleine Kinder denken automatisch, dass ihre Eltern diejenigen sind, die sie am meisten lieben und f\u00fcr sie sorgen. Ich erinnere mich, wie aufgeregt ich war, wenn Besucher aus Kurseong kamen, wie begierig ich auf irgendeine Nachricht oder ein Zeichen von meinen Eltern war. Doch die Nachrichten waren nie f\u00fcr mich, immer f\u00fcr meine Gro\u00dfeltern.<\/p>\n<p>So kam eines Tages ein Laufbote aus Kurseong mit der Anweisung mich in eine englisch-sprachige Schule zu schicken. Es muss schwer f\u00fcr meine Gro\u00dfeltern gewesen sein, denn es gab keine M\u00f6glichkeit die Angelegenheit zu diskutieren, sogar wenn sie es gewagt h\u00e4tten. Eine Nachricht zur\u00fcck nach Kurseong zu schicken, h\u00e4tte Wochen gebraucht, und mein Vater h\u00e4tte sich ihre Einw\u00e4nde sowieso nicht angeh\u00f6rt. Als mein Vater hatte er die Autorit\u00e4t mit mir zu tun, was er wollte, und au\u00dferdem war er noch der Sohn von Dudjom Rinpoche, ihres spirituellen Meisters, weshalb sie es nicht wagten, sich bei ihm zu beschweren.<\/p>\n<div id=\"attachment_109\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-109\" class=\"wp-image-109 size-full\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/William_Mackey_of_the_Jesuits.jpg\" alt=\"William_Mackey_of_the_Jesuits\" width=\"220\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/William_Mackey_of_the_Jesuits.jpg 220w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/William_Mackey_of_the_Jesuits-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><p id=\"caption-attachment-109\" class=\"wp-caption-text\">Pater William Mackey<\/p><\/div>\n<p>Ich wurde f\u00fcr kurze Zeit auf eine Schule in der N\u00e4he von Yongla geschickt, nach Khidung (was sowohl &#8222;Schei\u00df-Dorf&#8220; als auch Muschelspirale bedeuten kann), doch dann viel weiter weg in eine Schule in Tashigang gebracht, um schlie\u00dflich in der neugebauten Kanglung-School unter der Leitung des kanadischen Jesuiten-Paters William Joseph Mackey zu landen.<\/p>\n<p><em>Kanglung School<\/em> wurde schlie\u00dflich in <em>Sherubtse College<\/em> umbenannt, das erste College in Bhutan, doch damals war es nur ein kleines Internat. Ich erinnere mich, dass ich sehr in Sorge war, weil der Schlafsaal-Leiter so streng war und t\u00e4glich unsere Laken \u00fcberpr\u00fcfte, um zu sehen, ob irgendjemand ins Bett machte. Mein Nachbar-Junge n\u00e4sste regelm\u00e4\u00dfig ein. Nachts lag ich wach da, schlaflos aus Angst vor der Blamage, wenn ich am Ende auch ins Bett machte. Ich wei\u00df nicht, was aus vielen dieser Klassenkameraden wurde, aber einige wenige unter ihnen haben es zu etwas gebracht, wie den Vereinten Nationen zu dienen oder Polizeichef zu werden.<\/p>\n<p>Wie auch immer, nach wenigen Monaten bei Pater Mackey tauchte eines kalten, regnerischen morgens ein Lastwagen mit einer Ladefl\u00e4che aus Holzplanken auf der Stra\u00dfe oberhalb der Schule auf. Autos waren damals selten in Bhutan, weshalb alle Sch\u00fcler den H\u00fcgel hinaufliefen und im Regen zusammenstanden um zu schauen. Sie hofften auf Nachrichten von daheim. Es ist sogar heute noch Brauch unter den Familien in Bhutan, P\u00e4ckchen mit getrocknetem K\u00e4se, bhutanischen Corn Flakes oder getrockneten Chilis zu schicken, was normalerweise die Ankunft des Lastwagens bedeutete.<\/p>\n<p>Doch heute war es nicht die \u00fcbliche Lieferung. Von einer gr\u00fcnen Plane, die die Ladefl\u00e4che bedeckte, stieg einer der Diener meines Gro\u00dfvaters herab, Sonam Chopel, mit seinem markanten Bart und roten Gesicht (das ist nicht der Witzbold Sonam Chopel, den einige von euch kennen). Sogar Jahre sp\u00e4ter, als der Bart dieses Mannes wei\u00df geworden war, alterte seine Haut nicht und sein Teint blieb straff und rosig. Mir war sofort klar, dass er etwas f\u00fcr mich auf Lager hatte. Vielleicht ein Paket. Er zeigte in Richtung Plane und eine andere Gestalt kam hervor, die ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen hatte, ein merkw\u00fcrdig aussehender Mann in Hosen, nicht im traditionellen bhutanischen Gewand. Anstatt mich zu begr\u00fc\u00dfen, begaben sich Sonam Chopel und der Fremde direkt zum B\u00fcro des Direktors. Eine Horde von uns Kindern kletterte hinauf zum Fenster, um zu beobachten, wie sie mit Pater Mackey sprachen.\u00a0<\/p>\n<p>Nachdem sie lange miteinander gesprochen hatten, kam Pater Mackey und rief mich zu sich. Er sagte, ich sei nun nicht mehr Sch\u00fcler an seiner Schule: &#8222;Du musst jetzt gehen.&#8220; Ich glaube Pater Mackey hat diesen Tag sogar in seiner Biografie erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht mehr, ob ich froh war nach Hause zu gehen oder traurig, weil ich meinen Freunden, die ich in so kurzer Zeit gefunden hatte, auf Wiedersehen sagen musste. Ger\u00fcchte verbreiteten sich umgehend und einige meiner Schulkameraden begannen Witze zu rei\u00dfen und mich zu necken. Einigen war es auf einmal peinlich mit mir zu sprechen, warfen sich nieder und baten um meinen Segen. Ich begriff nicht, was vor sich ging. Aber mir blieb nicht viel Zeit dar\u00fcber nachzudenken.<\/p>\n<div id=\"attachment_111\" style=\"width: 188px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-111\" class=\"wp-image-111 size-medium\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/amcho-178x300.jpg\" alt=\"amcho\" width=\"178\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/amcho-178x300.jpg 178w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/amcho.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 178px) 100vw, 178px\" \/><p id=\"caption-attachment-111\" class=\"wp-caption-text\">Amcho in Sikkim, 2009<\/p><\/div>\n<p>Noch an demselben kalten und regnerischen Tag verlie\u00dfen wir in demselben Lastwagen Kanglung. Meine Schulkameraden liefen uns nach, bis wir im Nebel verschwanden. Und damit endete meine weltliche Erziehung. Wir fuhren s\u00fcdw\u00e4rts Richtung Yongla \u2013 dieser riesige Mann, der eindeutig kein Bhutaner war und Sonam Chopel, der in seinem verwaschenen Sethra<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"><span>[iii]<\/span><\/a> Gho vor sich hin schnarchte. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass der b\u00e4renstarke Khampa Amcho hie\u00df. Er war im osttibetischen Dzongsar, in Sichuan, M\u00f6nch gewesen, hatte aber seine Robe abgelegt, als er Tibet verlie\u00df, und war ein gro\u00dfer Hotelier in Gangtok in Sikkim geworden.<\/p>\n<p>Ich frage mich oft, was aus mir geworden w\u00e4re, wenn es diesen Tag nicht gegeben h\u00e4tte, wenn ich nicht erkannt und in das Ph\u00e4nomen eines widergeborenen Tulku hineingezogen worden w\u00e4re. Vielleicht w\u00e4re ich Computerprogrammierer in New Jersey geworden, wie mein j\u00fcngster Bruder, oder h\u00e4tte ein j\u00fcdisches M\u00e4dchen geheiratet, oder ich w\u00fcrde mich als Dharma-Praktizierender irgendwo im Hinterland von New York abm\u00fchen, wo mein Vater den letzten Teil seines Lebens verbrachte. Ich w\u00e4re vielleicht in North Point in Darjeeling zur Schule gegangen und ins College in Indien, w\u00e4re nach Bhutan zur\u00fcckgekehrt, und w\u00e4re, gutes indisches Englisch sprechend, zum beigeordneten Sekret\u00e4r irgendeines Regierungsministeriums ernannt worden, der Projekte leitet, die von Indien finanziert werden. Aber in Anbetracht meiner Anh\u00e4nglichkeit an meine Gro\u00dfeltern, w\u00e4re ich wohl am ehesten ein Gomchen geworden, der keine Unterw\u00e4sche tr\u00e4gt und die meiste Zeit halb betrunken umherl\u00e4uft, ein n\u00e4chtlicher J\u00e4ger, der links und rechts Bastarde zeugt, so dass heutzutage einige Menschen in Ostbhutan umherliefen, die mir ziemlich \u00e4hnlich s\u00e4hen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><span>[i]<\/span><\/a><span> Laienpraktizierende<br \/><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[ii]<\/a> Bhutanische Kunst<br \/><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[iii]<\/a> Ein traditioneller bhutanischer Stoff, mit verschiedenen groben Karos.<br \/><\/span><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn2\"><em><sup><\/sup><\/em><\/a><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][et_pb_divider _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_divider][et_pb_post_nav _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_post_nav][et_pb_comments _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][\/et_pb_comments][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Leben ist eine Erscheinung, eine Halluzination, eine Projektion, die noch abgeblendet werden muss. Diese Erscheinung hat einen Zeitrahmen, eine Logik, und wie die Sonne, wird sie untergehen. Je nach den Schwingungen meiner Laune kommt mir dieses Leben manchmal lang und manchmal kurz vor. Innerhalb seiner Spanne wurden Pl\u00e4ne umgesetzt und sind Pl\u00e4ne gescheitert. Nat\u00fcrlich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3471,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"My life is an apparition, a hallucination, a projection that has yet to dim. This apparition has a timeframe, a logic, and just like the sun, it will set. Depending on the swinging of my mood, this life sometimes appears long and sometimes appears short. Within its span, plans have been carried out, and plans have fallen apart. Of course it's not just me, all the people I have ever known\u2014whether I have met them in person or not\u2014have their own apparitions of their so-called lives. In the hallucination of my life, I am aware of John Lennon, who I have not met and who has had an effect on me. If I had been a butterfly, I would never have known of him. In the hallucination of my life, I am aware of Stalin, who I have not met and who has no effect on me, I couldn't care less about Stalin.\n\n[caption id=\"attachment_105\" align=\"alignleft\" width=\"291\"]<img class=\"size-medium wp-image-105\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/83573355-291x300.jpg\" alt=\"A great creator of the illusion of words\" width=\"291\" height=\"300\"> A great creator of the illusion of words[\/caption]\n\nOf the people I have actually met, some I have known my whole apparent life and some only a short time. Some are alive, some are now dead. Some were totally insignificant and some meant so much to me. I have sat with countless Indians on trains, sharing food and conversation, whose names no longer exist in my head. I had tea with a man in Boston to discuss Dharma not knowing he was Allen Ginsberg and therefore missed the chance to discuss poetry with a great creator of the illusion of words. I met the most beautiful queen of dominatrixes, Whitney Ward, who showed me her dungeon, and who later joined a fire puja with me. And I met the third king of Bhutan, His Majesty King Jigme Dorji Wangchuck, who lifted me up when I was a child and carried me around on his shoulders. I still remember the smell of cigarette smoke in his hair.\n\n[caption id=\"attachment_104\" align=\"alignright\" width=\"220\"]<img class=\"wp-image-104 size-medium\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/439px-Jigme_Dorji_Wangchuck-220x300.jpg\" alt=\"439px-Jigme_Dorji_Wangchuck\" width=\"220\" height=\"300\"> His Majesty Jigme Dorji Wangchuck, the Third King of Bhutan[\/caption]\n\nAmong all these apparitions, there have been so many transitions, so much death, also so much birth. There have been a handful of marriages and quite a lot of divorces. Even I must have transformed, in this life and in all my lives. I must have had so many other apparitions before: as a bird, as a bug, as a human.\n\nBut this present apparition of mine is probably worth a little something extra, having heard the name of Gautama and having acquired a childlike admiration for what he had to say. I have also met one of the greatest beings ever to fall into a cauldron of rice soup, a being who emerged as a compass, the one who became the beacon of my life.\nWhen I was about five years old, I was sent away to boarding school. It was my first time alone with strangers, living in a dormitory. This was a big change for me because I was raised in a large, hard-line Buddhist family in Yongla, East Bhutan, always surrounded by visitors and attendants, yogis with dreadlocks that a Bob Marley fanatic would die for, and uninhibited yoginis so confident they would make perfect candidates for president of a women's liberation organization. There were contented cave-dwellers who couldn't understand why people were so concerned about digging earth, raising posts, and putting up ceilings. There were serene monks who probably had never touched more than ten rupees. There were also a lot of horny <em>gomchen<\/em><a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref\"><em><sup>[1]<\/sup><\/em><\/a>, whose teasing and flirtations with the ladies intrigued me endlessly and whose activities may have helped mature my hormones.\n\nEvery room in my maternal grandfather's house had a shrine, so if you wanted to fart you had to go outside. There were constant pujas; I would wake up in the mornings to the smell of smoke offerings and the sound of cymbals, bells, and drums, which slowly blended with the songs of the cicadas and pigeons and crows. That must be why I love <a href=\"https:\/\/www.criterion.com\/films\/784-an-autumn-afternoon\">Ozu films<\/a> so much, because of the sounds he uses.\n\n[caption id=\"attachment_108\" align=\"alignleft\" width=\"197\"]<img class=\"wp-image-108 size-medium\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/Drubwang_Sonam_Zangpo-197x300.jpg\" alt=\"Drubwang_Sonam_Zangpo\" width=\"197\" height=\"300\"> Drubwang Sonam Zangpo[\/caption]\n\nMy grandfather was a renaissance man; in addition to being the perfect specimen of a yogi, he was a wonderful cook, a medicine man, an incense maker, a sculptor, and an architect, always renovating or building new stupas. From the moment I stepped out of the door, there were metalsmiths clanging away making ritual objects and the air was filled with the thick smell of Bhutanese paint, which was made from cowhide. Even today, every time I enter a freshly painted Bhutanese temple, it takes me back to my childhood. They still use that ineffective smelly paint thanks to the zealous Bhutanese National Institute of <em>Zorig Chusum<\/em><a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref\"><em><sup>[2]<\/sup><\/em><\/a>, which insists on guarding Bhutanese \"tradition\" in an era when state of the art paints are available.\n\nAs the day of my departure neared, my grandfather could be heard grumbling about how public school education was such a waste of time. And he&nbsp;may have been right. My grandmother joined him in the grumbling. She was worried that since it was a Christian school, I might lose my trust in the Buddha and his teachings and that I would start looking at animals merely as food. But their grumblings were not loud. Their grumblings were hushed, hesitant, and polite, using honorific language, the way you would grumble about someone who you really respect.\n\nThe command to send me to this English boarding school was my father's and it was not even delivered face to face. I wasn't close to my father; he and my mother were living in Kurseong, a hill station in Darjeeling, India. Both of my parents were too busy to care for me personally. They were working at All India Radio. I was much closer with my grandparents, but at this young age, children assume that, ultimately, their parents are the ones who love and care for them most. I remember how excited I would get if there was a visitor from Kurseong, how eager I was for some message or sign from my parents. But the messages were never for me, always for my grandparents.\n\nSo one day a footman came from Kurseong with the instructions to send me to an English speaking school. It must have been difficult for my grandparents because there was no way to reason with him, even if they dared. To get a message back to Kurseong would have taken weeks, and anyway my father would not have listened to their concerns. As my father, he had the authority to do whatever he wanted with me and on top of that he was the son of Dudjom Rinpoche, their spiritual master, so they dared not complain to him.\n\n[caption id=\"attachment_109\" align=\"alignleft\" width=\"220\"]<img class=\"wp-image-109 size-full\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/William_Mackey_of_the_Jesuits.jpg\" alt=\"William_Mackey_of_the_Jesuits\" width=\"220\" height=\"220\"> Father William Mackey[\/caption]\n\nI was first sent for a brief time to a school near Yongla, in Khidung, (which could mean either \"shit village\" or spiral of a conch) but then transferred much farther north to a school in Tashigang, and finally to the newly-built Kanglung School run by Father William Joseph Mackey, a Canadian Jesuit priest.\n\nKanglung School eventually became Sherubtse College, the first college in Bhutan, but back then it was just a small boarding school. I remember being so worried because the dorm master was very strict and he would check our sheets every day to see if anyone wet the bed. The boy next to me had a habit of peeing. I would lay awake at night sleepless with fear of being shamed if I would also end up peeing. I don't know what happened to many of these classmates but a few of them have gone on to do big things, like serving the United Nations or becoming chief of police.\n\nAnyway, one cold rainy morning after a few months at Father Mackey\u2019s, a truck with a wood paneled bed came up to the road above the school. Automobiles were rare in Bhutan at that time, so all the students ran up the hill and gathered around in the rain to look. They were hoping for messages from home. It's customary in Bhutan, even today, for families to send packages of dried cheese, Bhutanese corn flakes, or dried chilies and that\u2019s what a truck usually signaled.\n\nBut this was not the usual delivery. From a green tarp covering the back, came one of my grandfather\u2019s attendants, Sonam Chophel, with his distinctive beard and red face (this is not the joker Sonam Chophel some of you know). Even years later when this man's beard had became white, his skin never aged and his complexion remained tight and rosy. I immediately knew there was something in store for me. Maybe a parcel. He indicated toward the tarp and out came another figure I'd never seen before in my life, a peculiar looking man wearing pants, not the traditional Bhutanese dress. Instead of greeting me, Sonam Chophel and the stranger went straight to the headmaster\u2019s office. A bunch of us kids crept up to the window to spy on them speaking to Father Mackey.\n\nAfter they spoke for a long time, Father Mackey came and summoned me. He said that I was no longer a student in his school. \u201cYou must go now.\u201d I believe Father Mackey actually wrote something in his biography about that day.\n\nI don\u2019t remember if I was happy to be going home or if I was sad to say goodbye to the friends I had made in that short time. Rumors immediately started to spread and some of my classmates began joking and teasing. Some were suddenly embarrassed to talk with me, bowing down asking for a blessing. I didn\u2019t know what was going on. But there wasn\u2019t much time for thinking about it.\n\n[caption id=\"attachment_111\" align=\"alignleft\" width=\"178\"]<img class=\"wp-image-111 size-medium\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/amcho-178x300.jpg\" alt=\"amcho\" width=\"178\" height=\"300\"> Amcho in Sikkim, 2009[\/caption]\n\nImmediately, that very same cold and rainy day, in that same truck, we left Kanglung. My classmates ran after the truck until we disappeared in the fog. And that was the end of my secular education. We headed south toward Yongla\u2014this big man, who was clearly not Bhutanese, and Sonam Chophel snoring away in his faded sethra<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref\"><sup>[3]<\/sup><\/a> gho. Later I learned the strapping Khampa was named Amcho. He had been a monk at Dzongsar East Tibet, Sichuan but disrobed when he left and became a big hotelier in Gangtok, Sikkim.\n\nI often wonder what would have happened to me if that day had never come, if I had never been recognized and drafted into the phenomenon of reincarnate tulku. I may have become a computer programmer in New Jersey, as my youngest brother is now, or married a Jewish girl, or I may have become a struggling Dharma practitioner somewhere in upstate New York, where my father spent the last portion of his life. I may have gone to school in North Point, Darjeeling and college in India, then returned to Bhutan speaking good Indian English to be appointed as joint secretary of some government department that oversees projects funded by India. But knowing how attached I was to my grandparents, most likely I would have become a gomchen who doesn't wear underwear, and walks around half drunk most of the time, night hunting and producing bastards left and right so that now there would be a few people roaming around eastern Bhutan bearing a close resemblance to me.\n<ol>\n \t<li><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn1\"><em><sup>[1]<\/sup><\/em><\/a> lay practitioners<\/li>\n \t<li><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn2\"><em><sup>[2]<\/sup><\/em><\/a> Bhutanese arts<\/li>\n \t<li><a href=\"#_ftnref\" name=\"_ftn3\"><sup>[3]<\/sup><\/a> A traditional Bhutanese fabric made of a distinct rough plaid<\/li>\n<\/ol>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"project_category":[88],"project_tag":[],"class_list":["post-3469","project","type-project","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","project_category-episodes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3469","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3469"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3469\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3471"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3469"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=3469"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=3469"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}