{"id":3507,"date":"2016-08-07T04:48:19","date_gmt":"2016-08-07T04:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/mugwortborn.com\/project\/episode-five-lepo-the-idiot\/"},"modified":"2025-11-11T21:40:59","modified_gmt":"2025-11-11T21:40:59","slug":"episode-five-lepo-the-idiot","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/project\/episode-five-lepo-the-idiot\/","title":{"rendered":"Episode 5: Lepo der Idiot"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; admin_label=&#8220;section&#8220; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row admin_label=&#8220;row&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; width=&#8220;100%&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text admin_label=&#8220;Text&#8220; _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8 size-medium\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-300x300.jpg\" alt=\"cropped-self-portrait.jpg\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-300x300.jpg 300w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-150x150.jpg 150w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-270x270.jpg 270w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-192x192.jpg 192w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-180x180.jpg 180w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait-32x32.jpg 32w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/03\/cropped-self-portrait.jpg 512w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie ich in meinem n\u00e4chsten Leben hei\u00dfen werde. Ich wei\u00df nicht einmal, ob ich in einer Sph\u00e4re wiedergeboren werde, in der es so etwas wie Namen gibt. Haben K\u00e4fer einen Namen? Vielleicht wird mein jetziger Name Dzongsar Jamyang Khyentse dem Spross eines ambitionierten, einflussreichen Menschen oder eines manipulativen Verwandten gegeben werden. Und ich werde im Tee des Kindes verenden, das diesen Namen bekommt.<\/p>\n<p>Als ich klein war, war mein Spitzname \u201eLepo\u201c, was Idiot bedeutet. In Bhutan macht es den Menschen nichts aus, wenn man sie Idiot, Fettsack, Reisb\u00e4llchen, nackter M\u00f6nch oder Bratpfanne nennt. Als das Land sich schlie\u00dflich globalen Ph\u00e4nomenen wie Volksz\u00e4hlungen und Personalausweisen beugen musste, lie\u00dfen viele Menschen ihre Spitznamen in ihren Pass eintragen. In meinem Kloster habe ich einen M\u00f6nch, in dessen Pass der Name \u201eYongba\u201c steht, was eine andere Bezeichnung f\u00fcr Idiot ist. Nachnamen sind in Tibet und Bhutan kaum verbreitet, geschweige denn M\u00e4dchennamen.<\/p>\n<p>Jeder M\u00f6nch erh\u00e4lt bei seiner Ordination und Zufluchtszeremonie einen klangvollen Namen, den er aber selten verwendet. In den Anfangstagen meiner eigenen Klosterschule in Bir arbeitete dort eine Handvoll M\u00f6nche. Wann immer wir sie mit ihren Dharma-Namen ansprachen wie \u201eHalter der Lampe\u201c oder \u201eSiegesbanner\u201c, reagierte keiner. Nur mit \u201eHelikopter!\u201c oder \u201eSalzsack!\u201c konnte man ihre Aufmerksamkeit erregen und sie kamen herbeigelaufen.<\/p>\n<p>Dann gibt es noch die Namen, von denen die Tr\u00e4ger nicht einmal wissen, dass sie sie haben. Die M\u00f6nche in der Shedra geben ihre Lopons und Khenpos hinter deren R\u00fccken alle m\u00f6glichen Spitznamen. Der Abt der Dzongsar Shedra etwa, Khenpo Kunga Wangchuk, der ein gro\u00dfer und gelassener, ganz dem Dharma verschriebener Praktizierender war, wurde von manchen M\u00f6nchen heimlich \u201eGabbar Singh\u201c genannt, ein sadistischer B\u00f6sewicht aus einem Bollywood-Film der 1970er Jahre. Vermutlich, weil sie ihn f\u00fcrchteten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-150 alignright\" src=\"http:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood.jpg\" alt=\"Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood\" width=\"300\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood.jpg 800w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood-214x300.jpg 214w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood-768x1075.jpg 768w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood-731x1024.jpg 731w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><span style=\"line-height: 1.7em;\"><\/span><\/p>\n<p>Meine Schwestern und Br\u00fcder hatten alle Spitznamen. Meine \u00e4ltere Schwester Kelsang Choden h\u00f6rte auf den Namen \u201eLemmo\u201c, Idiotin, was sie keineswegs beleidigte, da sie sehr klug und gebildet war. Sie ging auf die St. Helen\u2018s School, eine christliche Schule in Karshiang, Westbengalen, und wir j\u00fcngeren Kinder warteten immer sehns\u00fcchtig auf ihre R\u00fcckkehr w\u00e4hrend der Ferien, weil sie uns aus kleinen englischen B\u00fcchern vorlas. Durch sie machte ich Bekanntschaft mit Rotk\u00e4ppchen. Die Geschichten und Illustrationen aus dem Westen beeindruckten mich sehr. Ich konnte mir Rotk\u00e4ppchen immer und immer wieder anh\u00f6ren, ohne mich je zu langweilen und dann lag ich nachts wach und hatte Angst vor dem Wolf.<\/p>\n<p>Weil meine j\u00fcngere Schwester, Yeshe Pelzom, als Kind etwas rundlich war, wurde sie \u201eBaktangmo\u201c genannt, was \u201edie Dicke\u201c bedeutet. Bis heute habe ich das Bild der pummeligen, widerspenstigen Yeshe Pelzom in ihrer dunkelvioletten Chuba vor Augen. In der kurzen Zeit, die ich daheim bei meiner Familie verbrachte, empfand ich einen starken Besch\u00fctzerinstinkt f\u00fcr sie. Heute ist sie nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht mehr rund, aber nach wie vor ein wenig stur. Sturheit ist ein Markenzeichen der Kinder von Thinley Norbu, der unter seinesgleichen als der Inbegriff der Sturheit galt.<\/p>\n<p>Mein j\u00fcngerer Bruder Garab Dorji wurde \u201eMeme Garab\u201c genannt, was so viel wie \u201ealter Garab\u201c bedeutet. Ich wei\u00df nicht genau, warum er diesen Spitznamen hatte. Mein j\u00fcngerer Bruder Jampal Dorji wurde \u201eGangongla\u201c genannt \u2013 \u201eKieselstein\u201c. Ich sehe ihn bis heute vor mir, wie er als Kind sabberte, wenn er sprach, und es immer noch tut. Meine j\u00fcngste Schwester Pema Ch\u00f6kyi wurde \u201eNiyamo\u201c, Maus, genannt. Mein j\u00fcngster Bruder Ugyen Namgay erhielt den Spitznamen \u201eTaila\u201c, was Bohne bedeutet. Leider kann ich mich kaum an die J\u00fcngsten erinnern, denn als sie kamen, war ich schon lange weg.<\/p>\n<p>Im Volksmund und manchmal auch offiziell hei\u00dfe ich Dzongsar Jamyang Khyentse, doch das ist eher eine allgemeine Bezeichnung, ich verbinde nichts Pers\u00f6nliches mit ihr. Dzongsar ist ein Ort, wie Nashville, und Jamyang Khyentse war der Name von Jamyang Khyentse Wangpo selbst. Er wurde sp\u00e4ter, als er reinkarnierte, an alle seine Wiedergeburten weitergeben, und da ich zuf\u00e4llig eine von ihnen bin, bekam auch ich diesen Namen.<\/p>\n<p>Als meine Eltern mich als Baby zu Dudjom Rinpoche, dem Vater meines Vaters, brachten, gab dieser mir den Namen Khyentse Norbu, was der einzige Name war, mit dem mich mein Vater je ansprach. Ich glaube, Dudjom Rinpoche wollte allen seinen Nachkommen den Namen Norbu geben: Thinley Norbu, Shenphen Norbu, Pende Norbu und dann ich. W\u00e4hrend ich bei meinen Gro\u00dfeltern in Ostbhutan aufwuchs, nannten mich einige Leute \u201eLama Daza\u201c, was kleiner Lama bedeutet. Andere nannten mich Dungse Rinpoche, den Linienhalter der Familie, wie zum Beispiel mein Vater, der Dungse Thinley Norbu hie\u00df, der Sohn von Dudjom Rinpoche.<\/p>\n<p>Zu meiner Inthronisierung in Sikkim schickte Sakya Trizin ein rotes Tuch mit der Aufschrift \u201eJamyang Thubten Ch\u00f6kyi Gyatso\u201c \u00fcber einer Lotos-, Sonne- und Mondscheibe, die von zwei L\u00f6wen getragen wurde. Der 16. Karmapa verlieh mir den Namen Tsangpa Lhayi Metok, was \u201eBlume des Himmels\u201c hei\u00dft. Sp\u00e4ter empfing ich gem\u00e4\u00df dem Brauch den Segen des Dalai Lama und erhielt den Namen Shenpen Ch\u00f6kyi Nangwa \u2013 \u201eAbbild des Dharma, das anderen n\u00fctzt\u201c. Die meiste Zeit jedoch sprachen mich meine Lehrer und andere Lamas mit Yangsi Rinpoche an, was \u201eder Wiedergeborene\u201c bedeutet. Einige der \u00e4lteren Lamas, wie Orgyen Tobgyal Rinpoche, nennen mich immer noch Yangsi. Als ich als kleiner Junge Unterweisungen von Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche erhielt, h\u00f6rte ich, dass die anderen jungen Tulkus mich manchmal \u201eTrimthar\u201c nannten, was so viel hei\u00dft wie \u201e\u00fcber dem Gesetz stehend\u201c, weil Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche nie mit mir schimpfte, nie seine Stimme hob oder ein harsches Wort sagte, nicht einen Hauch von Missbilligung, ganz gleich in welche Schwierigkeiten ich geriet. Vermutlich herrschte der Eindruck, dass keiner au\u00dfer mir sich bestimmte Dinge erlauben konnte. Sp\u00e4ter am Set von <em>Little Buddha<\/em> mit Bernardo Bertolucci fiel es dem italienischen Team schwer, meinen Namen richtig auszusprechen, weshalb sie mich \u201ePiccolo Padre\u201c nannte, ich glaube, es bedeutet \u201ekleiner Pater\u201c. Und dank einiger schelmischer Singapurer und Malaysier nennen mich manche hinterr\u00fccks \u201eBoss\u201c.<\/p>\n<p>Man stelle sich die Schwierigkeiten vor, die ich hatte, als ich anfing, um die Welt zu reisen und einen Reisepass beantragen musste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df nicht, wie ich in meinem n\u00e4chsten Leben hei\u00dfen werde. Ich wei\u00df nicht einmal, ob ich in einer Sph\u00e4re wiedergeboren werde, in der es so etwas wie Namen gibt. Haben K\u00e4fer einen Namen? Vielleicht wird mein jetziger Name Dzongsar Jamyang Khyentse dem Spross eines ambitionierten, einflussreichen Menschen oder eines manipulativen Verwandten gegeben werden. 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In fact when Bhutan finally had to bow down and conform to the global phenomena of census taking and ID cards, many people ended up putting their nicknames on their passports. So now I have a khenpo at my monastery whose passport says \"Yongba,\" which is another way to say idiot. Surnames rarely exist in Tibetan and Bhutanese, let alone maiden names.\n\nEvery monk is given a beautiful name at their ordination or refuge ceremony, which is rarely used. In the early days, when I was trying to build my own monastic school in Bir, I had a handful of monks working there. Whenever we addressed the monks with their Dharma names, like \"Holder of the Lamp\" or \"Victory Banner,\" no one would respond. The only way to get their attention was to say, \"Helicopter!\" or \"Salt Sack!\" and they'd come right over.\n\nThen there is another set of names that people don't even know they have. Monks at shedra secretly call their lopons and khenpos by all kinds of made up nicknames behind their backs. For instance the abbot of Dzongsar Shedra, Khenpo Kunga Wangchuk, who was this great, serene, practitioner, so dedicated to the Dharma, but some of the monks secretly referred to him as \"Gabbar Singh,\" who was a sadistic villain from a 1970s Bollywood film, I guess because they were afraid of him.\n\nMy sisters and brothers all had nicknames. My older sister Kelsang Choden was called \"Lemmo\" which means female idiot, but it wasn't an insult because she has always been very smart and refined. She attended St Helen\u2019s School, a Christian <img class=\"wp-image-150 alignright\" src=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood.jpg\" alt=\"Arthur_Rackham_Little_Red_Riding_Hood\" width=\"300\" height=\"420\"><span style=\"line-height: 1.7em;\">school in Karshiang, West Bengal, and we younger kids always eagerly awaited her return during the holidays because she would read to us from these small English books. My introduction to <\/span><em style=\"line-height: 1.7em;\">Little Red Riding Hood<\/em><span style=\"line-height: 1.7em;\"> was through her. The stories and drawings from the west were so powerful. I could listen to <\/span><em style=\"line-height: 1.7em;\">Little Red Riding Hood<\/em><span style=\"line-height: 1.7em;\"> again and again and again and never get bored, then I would lay awake at night, afraid of the wolf.<\/span>\n\nMy younger sister, Yeshe Pelzom, was called \"Baktangmo,\" which means something like \"the fat one\" because she was a bit round when she was young. The image of chubby, stubborn Yeshe Pelzom with her dark purple chuba is strongly imprinted in my mind to this day. In the brief time that I spent at home with my family, I felt very protective of her. Of course she is now not at all round but she's still a little stubborn; stubbornness is a trademark of the children of Thinley Norbu, who was known by his peers as the embodiment of stubbornness.\n\nMy younger brother Garab Dorji was named \"Meme Garab,\" which means old man Garab. I don't really remember why he was called that. My younger brother Jampal Dorji was called \"Gangongla\" which means the pebble. The image of him drooling when he spoke as a child and still drooling today will never leave my head. My youngest sister Pema Ch\u00f6kyi was called \"Niyamo,\" which means mouse. And finally my youngest brother Ugyen Namgay was called \"Taila\" which means beans. Unfortunately I have almost no memory of either of these youngest two because by the time they came along, I was long gone.\n\nPopularly and sometimes officially, I am called Dzongsar Jamyang Khyentse, but it is a somewhat general name, it's not personal to me. Dzongsar is a place, like Nashville, and Jamyang Khyentse was Jamyang Khyentse Wangpo's own name. Later, when he reincarnated, it got passed along to all his incarnations and since I happened to be one of them, I got this name.\n\nWhen my parents brought me as a baby to my father's father, Dudjom Rinpoche, he gave me the name Khyentse Norbu, which is the only name my father ever called me. I think Dudjom Rinpoche was trying to give all his descendants the name Norbu: Thinley Norbu, Shenphen Norbu, Pende Norbu, and then me. But when I was growing up with my grandparents in eastern Bhutan, some people called me \"Lama Daza,\" which means little lama. And a few others called me Dungse Rinpoche, which is how one calls a family lineage holder, such as my father, Dungse Thinley Norbu Rinpoche, i.e. son of Dudjom Rinpoche.\n\nThen, when I was enthroned in Sikkim, Sakya Trizin sent a red cloth with \"Jamyang Thubthen Ch\u00f6kyi Gyatso\" painted on it above a lotus, sun, and moon disk supported by two lions. The 16th Karmapa also bestowed a name on me: Tsangpa Lhayi Metok, which means \"flower of heaven.\" Later, I went to the Dalai Lama for blessing, as is customary, and he gave me the name Shenpen Ch\u00f6kyi Nangwa which means \"projection of Dharma that benefits others.\" But most of the time, my tutors and other lamas referred to me as Yangsi Rinpoche, which means \"the reincarnated one.\" Some of the older lamas like Orgyen Tobgyal Rinpoche, still call me Yangsi. When I was a young boy receiving teachings from Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche, I learned that the other young tulkus sometimes called me \"Trimthar\" which means \"above the law\" because Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche never used to scold me, not even raised his voice, never a harsh word, not even a disapproving vibe, no matter what trouble I got into. I think there is a perception that no one else could get away with the things I did. Later, when I worked on the set of <em>Little Buddha<\/em> with Bernardo Bertolucci, the Italian crew had a difficult time pronouncing my name so they decided to call me \"Piccolo Padre\", which I think means \"little father.\" And because of some mischievous Singaporean and Malaysians, some people now call me \"Boss\" behind my back.\n\nImagine the difficulties I had when it was time for me to start traveling the world and I finally had to apply for a phenomenon called passport.","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"project_category":[88],"project_tag":[],"class_list":["post-3507","project","type-project","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","project_category-episodes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3507"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3507\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3509"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=3507"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=3507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}