{"id":3584,"date":"2018-04-17T02:35:57","date_gmt":"2018-04-17T02:35:57","guid":{"rendered":"https:\/\/mugwortborn.com\/project\/i-am-buddha\/"},"modified":"2025-11-16T18:42:35","modified_gmt":"2025-11-16T18:42:35","slug":"i-am-buddha","status":"publish","type":"project","link":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/project\/i-am-buddha\/","title":{"rendered":"Episode 12: Ich bin Buddha"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_row _builder_version=&#8220;4.16&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;4.16&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.27.4&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220; hover_enabled=&#8220;0&#8243; global_colors_info=&#8220;{}&#8220; sticky_enabled=&#8220;0&#8243;]<\/p>\n<p>Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass ich Buddha bin. Diese Gewissheit resultiert nicht aus der Lekt\u00fcre von Texten wie dem Uttaratantra, in dem es hei\u00dft, meine Verunreinigungen seien nur vor\u00fcbergehend und nicht mein wahres Wesen. Ich geh\u00f6re nicht zu den Menschen, die sich auf Logik und Vernunft verlassen k\u00f6nnen, denn ich misstraue zu sehr diesem Selbst, das sich darauf verl\u00e4sst. Nein, ich glaube, dass ich ein Buddha bin, weil meine Meister mir immer wieder gesagt haben, dass ich ein Buddha bin. Ich bin einer von diesen Faulen, die sich gerne von anderen vergewissern lassen, insbesondere wenn die Best\u00e4tigung von meinen Meistern kommt. Vergesst jedoch nicht, dass meine Meister auch sagten, alle Lebewesen seien Buddhas.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-269\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_1375-131x300.jpg\" alt=\"\" width=\"131\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_1375-131x300.jpg 131w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_1375.jpg 265w\" sizes=\"(max-width: 131px) 100vw, 131px\" \/><\/p>\n<p>Und ach! Obwohl ich Buddha bin, steckt dieser Buddha wie die Seidenraupe in einem Kokon. Mein seidiger Kokon ist endlos, zart und farbenfroh. Dieser Kokon ist der Geist. Und ich stecke in diesem Geist fest, genauso wie mit einem schiefen Ohr und einem Muttermal auf der Oberlippe. Ich nehme an, dass ich mit meinem schiefen Ohr und dem Muttermal auf der Lippe nach Seoul reisen k\u00f6nnte, um sie nahezu perfekt korrigieren zu lassen. Was die Ver\u00e4nderung oder Beseitigung des Geistes angeht, so ist das eine komplett andere Angelegenheit. Wenn dieser Geist unt\u00e4tig w\u00fcrde und erstarrte, w\u00e4re das etwas anderes, aber dem ist nicht so. Dieser Geist nimmt fortw\u00e4hrend schmerzlich wahr, bemerkt nervigerweise alles, f\u00fchlt frustrierenderweise alles, wei\u00df qualvollerweise alles, urteilt unkontrollierbar alles, best\u00e4tigt hoffnungslos alles und zeigt tr\u00fcgerisches Mitgef\u00fchl, und das andauernd und unaufh\u00f6rlich. Dieser Geist versteht auch st\u00e4ndig etwas falsch, trifft leicht Fehleinsch\u00e4tzungen, zieht blindlings falsche Schl\u00fcsse und verfehlt einfach die ganze Zeit den Buddha. Dieser Geist ist wie ein domestizierter Affe, der alle Tricks kennt, die ihm sein F\u00e4nger beigebracht hat \u2013 tanzen und Saltos schlagen \u2013, aber offenbar keine Ahnung hat, wie er die Leine, die ihn fesselt, l\u00f6sen kann. W\u00e4re es nicht besser, ein Stein oder ein St\u00fcck Holz zu sein? Nat\u00fcrlich, wenn wir w\u00e4hlen k\u00f6nnten. Ich m\u00f6chte nicht einmal ein Android von Philip K. Dick sein, denn selbst diese litten unter etwas, das Mitgef\u00fchl \u00e4hnelte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-258 size-full\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/blade-runner-2049-rachel-vfx.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/blade-runner-2049-rachel-vfx.jpg 1000w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/blade-runner-2049-rachel-vfx-300x169.jpg 300w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/blade-runner-2049-rachel-vfx-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Ich habe vielleicht ein Bild vom Geist gezeichnet als verblendet und widerspenstig, ja sogar b\u00f6swillig, aber noch ist nicht alles verloren. Der Geist kann n\u00fctzlich sein. So sehr der Geist auch ein Kokon ist, so sehr ist er auch der Weg, der zum Buddha f\u00fchrt. Es ist der Geist, der sich nach dem Buddha sehnt. Es ist der Geist, der den Buddha bewundert. Wenn der Geist vom Leiden in die Enge getrieben wird, sehnt er sich danach, erweckt zu werden und frei zu sein. Wenn dieser Geist mit der Welt interagiert, tut er dies von Anfang bis Ende durch Sehen, Riechen, Schmecken, H\u00f6ren, F\u00fchlen und Wissen, was unz\u00e4hlige Spiele, Farben, Formen und Schattierungen hervorbringt. Und wie ein M\u00f6rder, der Blutspuren hinterl\u00e4sst, hinterl\u00e4sst der Geist, w\u00e4hrend er die Welt durchdringt und erobert, immer einen Abdruck.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-259 alignright\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_0943-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_0943-215x300.jpg 215w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_0943.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><\/p>\n<p>So subtil und en passant der Geist ezwa einen Geruch wahrnimmt, er gr\u00e4bt sich tief in uns ein. Er ist nicht fassbar, hinterl\u00e4sst jedoch einen sehr starken Eindruck. Selbst nach Jahrzehnten werden jedes Mal, wenn ich Pears-Seife benutze, Erinnerungen an Lama Sonam Zangpo, den Vater meiner Mutter, wach. Ich wei\u00df nicht mehr, wie sein Handtuch aussah, aber der Duft von Pears ist vollkommen pr\u00e4sent. Dann erinnert mich der Geruch von brennendem Wacholder, Beifu\u00df und Weihrauch daran, wie er jeden Morgen Opfergaben darbrachte. Der Geruch von Gerste erinnert mich an die Abende, an denen er Sur darbrachte. Zu den Empf\u00e4ngern dieser Opfergabe geh\u00f6ren sogenannte Terang. Es soll sich dabei um Kobolde handeln, deren Leiden darin besteht, dass sie s\u00fcchtig danach sind, die Habseligkeiten der Menschen zu verstecken. Sie sind so sehr mit diesen Streichen besch\u00e4ftigt, dass sie seit \u00c4onen vergessen haben zu essen und immer hungrig sind.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-270\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/download.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"213\" \/><\/p>\n<p>Mein Gro\u00dfvater war ein Yogi. Er besa\u00df nie ein gro\u00dfes Haus. Er zog st\u00e4ndig umher. Ich erinnere mich, dass er in einem der H\u00e4user, in denen er lebte, ein Zimmer bewohnte, das so klein war, dass kaum ein Bett hineinpasste. Neben seinem Bett befand sich eine Wand, in der ein kleines Loch war, durch das er in den angrenzenden Raum sehen konnte, in dem alles stattfand. Die Menschen sa\u00dfen auf der anderen Seite und erhielten durch dieses Loch Unterweisungen von Lama Sonam Zangpo. Wenn er W\u00fcrdentr\u00e4ger oder andere Besucher empfing, tat er dies auf die gleiche Weise. Sie konnten ihn durch dieses Loch kaum sehen.<\/p>\n<p>Es wird vermutet, dass er nie wirklich wie ein normaler Mensch schlafen ging, was ich jedoch nicht best\u00e4tigen kann, da ich immer vor ihm einschlief. Wenn ich fr\u00fch morgens aufwachte, sa\u00df er bereits da und betete, meditierte, gab ein Gem\u00e4lde in Auftrag oder tat etwas anderes. Alles geschah von seinem Bett aus. Gegen Ende seines Lebens stand er kaum noch auf. Fr\u00fch am Morgen, wenn wir alle aufwachten, brachte sein Diener Tsokola einen gro\u00dfen Eimer mit lauwarmem Wasser, und er wusch sich direkt auf seinem Bett mit Pears-Seife das Gesicht. Das ist die einzige Sorte Seife, an die ich mich erinnere, dass er sie benutzt hat.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-264 aligncenter\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/pears-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/pears-300x240.jpg 300w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/pears.jpg 460w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Jetzt, nach 50 Jahren, erinnere ich mich selbst beim Anblick der Bildes einer br\u00e4unlich durchsichtigen Seife an den Geruch und werde direkt in das winzige Zimmer in Hontsho, Thimphu, oder sogar an einen fr\u00fcheren Ort namens Kulikata zur\u00fcckversetzt. Auch der Geruch von K\u00fchen und Kuhdung versetzt mich immer in meine Kindheit zur\u00fcck, da unsere Familie einige K\u00fche besa\u00df. Und Koriander, Ingwer und Chili versetzen mich nach Dewathang und wecken Erinnerungen an meine Gro\u00dfmutter, die bhutanischen Chili-Salat zubereitete.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wecken nicht alle Ger\u00fcche sch\u00f6ne Erinnerungen. Selbst nach all den Jahren ruft der Geruch von Abgasen jedes Mal, wenn ein indischer Laster vorbeif\u00e4hrt, unangenehme Erinnerungen an meine Reisen von Phuntsholing nach Thimphu, die ich auf der Ladefl\u00e4che eines Lastwagens verbrachte. Ich unternahm diese Reise damals einige Male, sie dauerte jeweils drei Tage \u2013 eine Strecke, die heute in nur vier Stunden zur\u00fcckgelegt werden kann. Aber vielleicht ist dieser Geruch von Abgasen auch so verst\u00f6rend, weil ich, kurz nachdem ich als kleines Kind als Tulku anerkannt worden war, mich von meinen Gro\u00dfeltern verabschieden musste. Sie begleiteten mich einen Tag lang zu Fu\u00df bis zur n\u00e4chsten Stra\u00dfe, wo ein Pritschenwagen auf uns wartete. In einer Wolke von Abgasen fuhren wir los, w\u00e4hrend das Bild meiner Gro\u00dfmutter, die am Stra\u00dfenrand weinte, immer kleiner wurde.<\/p>\n<p>Es hei\u00dft, alle gro\u00dfen Meister h\u00e4tten einen unverwechselbaren Duft. Ihre Bereitschaft niemandem zu schaden und unbedingt unerm\u00fcdlich anderen zu helfen, ist so stark, dass sie sich in einem Duft manifestiert: dem Duft des richtigen Handelns. Dieser geheimnisvolle Duft war in Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoches Zimmer wahrzunehmen. Nat\u00fcrlich erf\u00fcllten auch die D\u00fcfte vieler anderer Substanzen den Raum. Zu den endlosen Ritualen und Einweihungen, die dort durchgef\u00fchrt wurden, wurde viel Rauchwerk verbrannt. Kyabje Rinpoche war einer der gr\u00f6\u00dften Verfechter des Mindroling-Rauchwerks. Er benutzte auch alle m\u00f6glichen Arten von Seifen und Feuchtigkeitscremes. Es gab immer Nivea-Creme in einer blauen Dose und Boroline-Tuben. Aber dieser unverwechselbare, unbeschreibliche Duft kam nicht von einer dieser Substanzen. Wo immer er auftauchte, sei es in einem Taxi in Kathmandu oder auf einer Bank in einem indischen Bahnhof, war dieser Duft zumindest f\u00fcr kurze Zeit wahrnehmbar. Er durchdrang seine Roben. Jahre nach seinem Tod erinnere ich mich, dass ich seine Gem\u00e4cher im Shechen-Kloster in Boudhanath betrat und unauff\u00e4llig versuchte, an seinem Bett zu schn\u00fcffeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-266 size-full\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/HH-Khyentse-Rinpoche.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/HH-Khyentse-Rinpoche.jpeg 640w, https:\/\/mugwortborn.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/HH-Khyentse-Rinpoche-300x210.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>K\u00fcrzlich war ich in La Sonnerie in Frankreich, wo Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche so viele Unterweisungen gegeben hatte und wo sein Bett noch immer so gemacht ist, als w\u00e4re er nur kurz weggegangen. Ich betrat den Raum, legte meinen Kopf auf das Bett und sofort, fast drei\u00dfig Jahre sp\u00e4ter, kam die Erinnerung an den Geruch zur\u00fcck. Wahrscheinlich spielte mir mein Geist einen Streich. Dennoch reichte diese Erinnerung an einen Geruch aus, mich daran zu gemahnen, dass ich, egal wie sehr ich mich in dieser T\u00e4uschung verliere, der Buddha bin. Ich bin der Buddha.<\/p>\n<p>Wenn man wei\u00df, wie man den Kokon nutzt, den Faden aufwickelt und ihm wie einem Wegweiser folgt, kann er uns zum Erwachen f\u00fchren. In Anlehnung an den gro\u00dfen Saraha huldige ich dem juwelengleichen Geist, mag er auch ein Kokon sein.<\/p>\n<p><em>Ausgew\u00e4hltes Bild: Buddha TV des s\u00fcdkoreanischen K\u00fcnstlers Nam June Paik<\/em><\/p>\n<p><em><\/em><\/p>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>And like a murderer leaving a bloodstain, as mind pervades and conquers the world, the mind always leaves an imprint.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":3586,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"I have not a single doubt that I am Buddha. This certainty is not a result of reading texts, such as the Uttaratantra, where it says that my defilements are temporary and not my true nature; I am not one of those people who has the wit to rely on logic and reasoning, I am too suspicious of this self who is doing the relying. No, I believe I am a Buddha because my masters have told me I am a Buddha, again and again. I am one of those lazy beings who enjoys affirmation from others, especially affirmation from my masters. But keep in mind that my masters also said all beings are Buddha.\r\n\r\n<img class=\"alignleft size-medium wp-image-269\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_1375-131x300.jpg\" alt=\"\" width=\"131\" height=\"300\" \/>Alas, even though I am Buddha, this Buddha is cocooned like a silkworm. My silky cocoon is endless, delicate, and colorful. This cocoon is mind. And I am stuck with this mind, just as I am stuck with a bent ear and a mole on my upper lip. I suppose for the bent ear and the mole on my lip, I could go to Seoul to have them altered to near perfection. As for altering or removing mind, it's altogether a different matter.\r\n\r\nIf this mind stayed idle, frozen, it would be a different ballgame, but that's not the case. This mind keeps on painfully cognizing, irritatingly noticing, frustratingly feeling, agonizingly knowing, uncontrollably judging, hopelessly confirming, and deceptively empathizing, on and on, incessantly. This mind also keeps on leisurely misunderstanding, easily making misassumptions, blindly miscuing and simply missing the Buddha all the time. This mind is like a domesticated monkey who knows all the tricks his captor has taught\u2014to dance and to do somersaults\u2014but who doesn't seem to have a clue how to take off the leash that binds him. Wouldn't it be better to be a stone or a piece of wood? That is if we could choose. I don't even want to be a Philip K. Dick android, even they suffered from something akin to empathy.<img class=\"aligncenter wp-image-258 size-full\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/blade-runner-2049-rachel-vfx.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"562\" \/>\r\n\r\nI may have painted a picture of the mind as something deluded and uncooperative, even malicious, but all is not lost. The mind can be useful. As much as the mind is a cocoon, the mind is also the path that will lead to the Buddha. It is the mind that does the longing for the Buddha. It is the mind that admires the Buddha. When the mind is cornered by suffering, the mind longs to be awakened and be free. When this mind interacts with the world, from the moment it enters until it exits, it does so through seeing, smelling, tasting, hearing, feeling, and knowing, leading to myriad games, colors, shapes, and hues. And like a murderer leaving a bloodstain, as mind pervades and conquers the world, the mind always leaves an imprint.\r\n\r\n<img class=\"size-medium wp-image-259 alignright\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/IMG_0943-215x300.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"300\" \/>\r\n\r\nAs subtle as it may be, when the mind dances through the\u00a0cognizance of smell, it carves the deepest imprint. It's not tangible, yet leaves such a strong impression. Even after decades have passed, every time I use Pears soap, memories of Lama Sonam Zangpo, my mother's father, come alive. I can't remember what his towel looked like, but this scent of Pears is so vivid. And the smell of burning juniper, mugwort, and incense remind me of him making offerings every morning. The smell of barley reminds me of the evenings when he offered <em>sur<\/em>. Among the recipients of this offering are beings called <em>terang<\/em>. They are believed to be goblins whose suffering is an addiction to hiding people's belongings as a prank. They get so intertwined by this prank playing that they forget to eat for eons and they are always hungry.\r\n\r\n<img class=\"aligncenter wp-image-270\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/download.jpg\" alt=\"\" width=\"284\" height=\"213\" \/>My grandfather was a yogi. He never owned a big house. He moved around constantly. I remember in one of the homes he lived, he stayed in a room so small the bed barely fit inside. Next to his bed was a wall and the wall had a small portal from which he could look into the adjoining room where everything happened. People would sit there and receive teachings from Lama Sonam Zangpo through this hole. If he was to meet dignitaries or other visitors, he did so in the same way. They could barely see him through that hole.\r\n\r\nIt is believed that he never really lay down to sleep like a normal human being, which I cannot confirm because I was always asleep before him. Early in the morning when I woke up he would already be sitting doing prayers or meditating or commissioning a painting or whatever else. Everything happened from his bed. Toward the end of his life, he barely walked around. Early in the morning when we all woke up, his attendant Tsokola would bring a large pail filled with luke warm water and he would wash his face right on his bed using Pears soap. That's the only soap I remember him using.\r\n\r\n<img class=\"size-medium wp-image-264 aligncenter\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/pears-300x240.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"240\" \/>Now, after 50 years, even when I see the brownish translucence of a bar of Pears soap, I can recall the smell and I am taken right into that tiny room in Hontsho, Thimphu, or even to an earlier place called Kulikata. Also the smell of cows and cow dung always takes me back to my childhood as our family owned a few cows.\u00a0And coriander, ginger and chili, take me to Dewathang and memories of my grandmother making Bhutanese chili salad.\r\n\r\nObviously not all smells bring good memories. Even after all these years, every time an Indian truck barrels by, the clouds of exhaust bring unpleasant memories I have of travelling from Phuntsholing to Thimphu in the back of the truck. I made this journey several times many years ago and it would take three days; a journey that can now be achieved in just four hours. But maybe that smell of exhaust is so unsettling because soon after I was recognized as a tulku when I was a young child, I had to bid farewell to my grandparents.\u00a0They walked with me for a day to the nearest road where a flatbed truck awaited. Through a cloud of exhaust, we drove off, as the image of my grandmother crying on the roadside receded.\r\n\r\nIt is believed that all the greatest masters have a distinctive scent. Their discipline of not harming and diligently always helping others is so strong that it manifests as a fragrance: the fragrance of right conduct. This mysterious scent could be detected in Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche's room. Of course, many other scents from different substances filled the room. The endless rituals and initiations performed there required burning so much incense. Kyabje Rinpoche was one of the biggest propagators of the incense from the Mindroling tradition. He also used all different kinds of soaps and moisturizers. There was always Nivea cream in a blue tin and tubes of Boroline. But this distinctive, indescribable fragrance did not come from any of these olfactory substances. Wherever he manifested, be it a taxi in Kathmandu or on a bench in an Indian train station, this fragrance could be traced, at least for a short time. It permeated his robes. Years after he passed away, I remember going into his chambers at Shechen Monastery in Boudanath and I would try to inconspicuously sniff his bed.\r\n\r\n<img class=\"aligncenter wp-image-266 size-full\" src=\"https:\/\/mugwortborn.wpengine.com\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/HH-Khyentse-Rinpoche.jpeg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"449\" \/>\r\n\r\nRecently, I went to La Sonnnerie in France, where Kyabje Dilgo Khyentse Rinpoche had given so many teachings and where his bed is still kept as if he's just gone out for a short visit. I entered the room and placed my head on the bed and instantly, nearly thirty years later, the memory of the smell came back. Probably it was my mind playing tricks. Nevertheless, this memory of a smell was enough to bring back the reminder that, no matter how I roam in this delusion, I am the Buddha. I am the Buddha.\r\n\r\nIf one knows how to use the cocoon, to unravel the thread and use it as a guide, it can lead us to the awakened state. Emulating the great Saraha, I pay homage to the jewel-like mind, cocoon that it may be.\r\n\r\n<em>Featured Image: Buddha TV by South Korean artist Nam June Paik\u00a0<\/em>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"project_category":[88],"project_tag":[],"class_list":["post-3584","project","type-project","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","project_category-episodes"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3584","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project"}],"about":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/project"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3584"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project\/3584\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3584"}],"wp:term":[{"taxonomy":"project_category","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_category?post=3584"},{"taxonomy":"project_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/mugwortborn.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/project_tag?post=3584"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}